Dienstag, d.24.4.2012:

                                           Im Konzert 

 

Am Abend dann hatten wir die Möglichkeit zur Teilnahme an einem einmaligen Konzert:

 

              "Music for the One God - Musik der drei Weltreligionen" .

 

Nur mit Einladung konnten Zuhörer an den mit Maschinenpistolen versehenen Soldaten am ersten Tor des Topkapie-Palastes, dessen erster Hof für diese Veranstaltung gesperrt war, vorbei. Und dreizehn solcher Tickets hatte uns der musikalischen Leiter, Herr Mehmet Yesilcay, netterweise zukommen lassen. Möglich war dies dank Tamara, die in ihrem Lateinthema über Istanbul im 16.Jh. einen Link genannt hatte, über den Frau Wischer auf das mitwirkende Pera-Ensemble gestoßen war, sich dafür begeistert hatte; eine Anfrage per email folgte und schließlich waren wir hier: vor der Hagia Irini, einem der am besten erhaltenen Bauten des byzantinischen Konstantinopel. Allein der Ort war schon ein Erlebnis, ist dies Gebäude doch nur zu Konzerten zugänglich. Eineinhalb Stunden vor beginn schon sollten wir da sein und konnten Botschaftsgästen beim Ankommen und dem Fernsehteam bei seinen Vorbereitungen zusehen.

Und dann das Konzert, bei dem geistliche Musik aus Islam, Judentum und Christentum - orthodox, katholisch und protestantisch - auf historischen Instrumenten erklang. Begeistert haben uns die Stimmen der Solisten: einer Sopranistin und eines Countertenors. Ungewohnt war, Bachs "Jesus bleibet meine Freude" auf historischen türkischen Instrumenten - z.B. einer Zimbel anstelle eines Cembalos - zu hören. Unterschiede zwischen Mehrstimmigkeit der "westlichen" Musik und der einstimmigen "östlichen" Musik wurden deutlich; interessant waren die vorgenommenen Zusammenführungen.

 

 

      

Konzertbeginn

 

festliche Hagia Irini

 

historische Instrumente aus der Zeit der Sultane

 

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