Montag, d. 17. Oktober 2011

                                        Willkommensgruß und Präsentationen                                      

  Natürlich waren wir neugierig auf das Schulleben in Bulgarien. Voller Spannung kamen wir also am folgenden Morgen in der gastgebenden Schule "Ivan P. Pavlov" zusammen.

 

   

 

 

   

erwartungsvolle Ankunft

  Willkommensgruß für die Comenius-Partner

Begrüßung mit Brot und Salz

 

herzliche Aufnahme durch das Kollegium

 

Brot und Salz wurde gereicht, ein traditionelles Lied erklang zur Begrüßung:

 

 

    

Im Lehrerzimmer erwarteten uns selbst gebackene Köstlichkeiten und ein freundliches Kollegium. Wir hatten Gelegenheit an einer Unterrichtsstunde teilzunehmen.

 

Es folgte ein Rundgang durch diese so andere, so ungewöhnliche Schule. Oder wo gibt es sonst eine Schafherde, Kühe, einen Esel auf dem Schulgelände? Auch die "Green Balcans" (auf Bulgarisch: "Seleni Balkani") befinden sich auf dem Gelände: eine Auffangstation für Wildtiere. Diese sollten wir am kommenden Freitag noch näher kennenlernen. Christian, einer der gastgebenden Schüler, ist ein Freiwilliger dort.

 

Kühe auf dem Schulgelände     Namenstafel der bulgarischen Partnerschule "Ivan Pavlov"     Schulesel

 

 

Dann kam auch schon der arbeitsintensive Teil. "Veterinarian medicine, pharmacology and farming" - jede Schule hatte einen oder mehrere Beiträge vorbereitet. Die "ambassador students" stellten die Ergebnisse vor.

 

 

"Farming animals and their living conditions in Germany"

 

Für das Gymnasium am Mühlenweg übernahm Michèle diesen Part. In ihrer Seminarfacharbeit hatte sie sich unter der Fragestellung "Materiallieferant oder Mitgeschöpf?" mit dem Thema "Massentierhaltung in unserer modernen Gesellschaft" befasst und ihre Ergebnisse den Mitschülern aus den Partnerländern auszugsweise auch auf Englisch zugänglich gemacht.  Für das Projekttreffen hatte sie dann der Massentierhaltung drei Beispiele alternativer Nutztierhaltung aus unserer Region gegenübergestellt und dabei den Fokus auch auf den Einsatz von Medikamenten  bzw. den Verzicht darauf  gelegt.

 

(Demnächst werden die beiden Präsentationen - die vorbereitende und die auf dem Treffen vorgetragene -  hier  zugänglich sein.)

 

Michèle referiert über Nutztierhaltung in Deutschland

 

 Die für den Nachmittag vorgesehenen Programmpunkte mussten entfallen. Dies gab uns Gelegenheit, gemeinsam mit unseren Partnern Stara Zagora zu erkunden. Es war ein sehr kalter, sehr stürmischer Tag; doch wir entdeckten gleichwohl eine Stadt, in der es sich wohlfühlen lässt - in der wärmeren Jahreszeit ganz bestimmt; doch auch jetzt saßen wir - durchfroren, doch zufrieden nach dem Besuch an dem Pflaster der alten Römerstraße, dem historischen Museum, der kleinen Sträßchen und großen Boulevards - gemütlich in den Cafés, auf deren Dächer die Kastanien niederprasselten. 

Wir waren angekommen, zu Hause bei unseren bulgarischen Partnern.

 

Den folgenden Dienstag verbrachten wir: Unter Geiern!  

Der Bericht dazu ist: hier.


 

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